Hiermit verabschiede ich mich von meinem Amt

Eindeutige Kennzeichnung der SATIRE.

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Ihr werdet mich finden in meinem Büro unter den Linden

Liebe Leser*Innen,
hiermit beende ich meine Tätigkeit als Bloggerin und bitte Euch ein letztes Mal um Hilfe.

Ich habe in den letzten Jahren die Karriere einer beeindruckenden Frau verfolgt, der ich nun unbedingt nacheifern möchte. Ich werde es genau so tun wie sie, um mich aus der Armut zu befreien, in welche mich meine bisherige Karriere geführt hat. Meine Damen und Herren, liebe Intersexuellen und transsexuellen Menschen, ich kündige.

Ich werde mir nun fünf Sätze zurecht legen, mit welchen ich für die nächste Bundestagswahl kandidieren werde. Zwei dieser Sätze verrate ich Euch nun schon exklusiv vorab. Den Rest werdet Ihr aus den Medien erfahren.

Es kann nicht sein, dass der Faule mehr Geld verdient

und

Wir müssen (irgendwas mit Wirtschaft. Ich arbeite noch daran).

An dieser Stelle kommt Ihr ins Spiel. Ihr werdet mich nämlich alle wählen, damit ich Ministerin für Ist-mir-scheiß-egal werden kann. Ich gebe Euch hiermit das einmalige Versprechen, Euch hier in diesem Beitrag ehrlich über meine Absichten zu informieren. Das ist das erste Mal in der Geschichte des Wahlkampfs, das jemand seine Interessen so schonungslos offen legt. Wenn ich dank Eurer Hilfe zur Ministerin ernannt wurde, werde ich vier Jahre lang die fünf Sätze sagen, die ich Euch noch rechtzeitig im Laufe des Wahlkampfs mitteilen werde. Wenn wir diese unsäglichen vier Jahre dann endlich übesrstanden haben, werde ich zurücktreten. Warum das so ist, werde ich nicht offen sagen. Ich sage es Euch jetzt. Im Frühjahr 2017 werde ich mich dazu nicht mehr äussern müssen. Ihr wisst Bescheid. Ich werde aber ein paar letzte Reden halten. Reden, in welchen  ich und meine Berater einige Füllwörter um unsere fünf wichtigen Kernsätze herumbauen. Im Anschluss werde ich mich beschweren, dass nun – vier Jahre später – noch immer gar nichts besser ist.

Ich werde in diesen vier Jahren ein monatliches Einkommen von 16.000 Euro haben, aber kaum dazu kommen, es auszugeben. Im Winter 2017 wandere ich dann aus auf eine Insel in der Südsee. Alle die ich mag nehme ich mit und für die deutsche Wirtschaft oder Infrastruktur oderoder interessiere ich mich dann endlich nicht mehr. Am Ende meiner Karriere werde ich eh langsam etwas zickig wirken und Ihr seid dann auch froh, mich für immer los zu sein.

Für Vorträge bin ich immer sehr gerne bereit. Gagen dafür bitte auf mein Schwizer Konto.

Ich empfehle mich,

(Unterschrift)

Maike von Wegen

 

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Author: Sarah Wiedenhöft

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