Doku “Ohne mein Kind. Mütter verlassen die Familie”

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Quelle: ZDF

Warum sind es immer wieder die Mütter, denen Vorwürfe und überhöhte Erwartungen entgegenstoßen, wenn sie sich dazu entschließen, ihre Kinder zurückzulassen, während es bei den Vätern scheinbar keine Rolle spielt? Diese Frage stellte ich mir, als ich durch Zufall auf die Dokumentation “Ohne mein Kind. Mütter verlassen die Familie” stieß. Die Beschreibung auf der Website klingt viel versprechend. Hier heißt es:

“Berichtete ich in meinem Bekannten- und Kollegenkreis über mein Filmvorhaben, stieß ich auch bei emanzipierten Männern und Frauen auf Vorbehalte: “Die armen Väter! Sie ließ alles stehen und liegen und er muss nun Kind, Job und Haushalt alleine stemmen?!?” Ich stellte dann immer die Gegenfrage, ob sie bei einer Dokumentation über alleinerziehende Mütter dasselbe Bedauern verkündet hätten. Meistens erhielt ich nur ein Achselzucken und kann deshalb nur vermuten, dass eine alleinerziehende Mutter alles ganz selbstverständlich zu schaffen hat. Die alleinerziehenden Väter erzählten mir dagegen oft von bedauernden, aber auch bewundernden Kommentaren anderer ihrer Lebenssituation gegenüber – die meisten alleinerziehenden Mütter aber kannten weder das Bedauern der anderen, noch Lob dafür, in ihrem Alltag, alles alleine managen zu müssen. Einig aber waren sich alle befragten Wochenend-Elternteile an einem Punkt gleichermaßen: ob Mann oder Frau – die getrennt lebenden vermissten ihre Kinder im Alltag sehr.”

Ohne mein Kind. Mütter verlassen die Familie, 20.09.2016 von Katrin Wegner, 22:15, ZDF.

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Author: Sarah Wiedenhöft

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